Real PropTech „Think 2030“ – ein PROPSTER blickt zurück

Endlich wieder Bühnenluft

Die letzten 1 ½ Jahre verliefen pandemisch oder um es einfach auszudrücken, sie verliefen sehr ruhig. Physische Treffen waren nur im kleinen Rahmen möglich und das auch nur saisonbedingt. Events oder gar Messen waren schier undenkbar. Betrachtet man die Situation jedoch aus einem anderen Blickwinkel, stellt man schnell fest, dass dies ein immenser Boost für die Digitalisierung war. Insbesondere die Immobilienbranche, das Schlusslicht unter all den großen Branchen, machte einen ordentlichen Schritt nach vorne. Ein PropTech nach dem anderen schoss regelrecht aus dem Boden und die Bestehenden nutzten diese Chance, um vorhandene Prozesse neu auszurichten oder zu optimieren. Digitale Plattformen erleichtern dem Nutzer das alltägliche Leben, leiten ihn durch bestimmte Prozesse, wie z. B. den Erwerb oder die Konfiguration einer Immobilie und versprechen ein einmaliges Kundenerlebnis. Zeitgleich ermöglichen sie aber auch tiefe Einblicke in das Verhalten selbiger. Wer sich geschickt anstellt, nutzt diese Daten, um die Anforderungen und Bedürfnisse zu verstehen und so unmittelbar damit Herausforderungen effizienter zu lösen. 

Teambuilding Workshop mit den PROPSTERs

Wir ist mehr als ich


Bereits vor der Pandemie haben wir PROPSTERs stark auf Teambuilding Events gesetzt. Wieso? Schlicht und einfach weil unser Team über halb Europa verstreut ist und solche Zusammenkünfte nicht nur der Weiterbildung dienen, sondern auch den Teamgeist stärken. Ein Unterfangen, das in aktuellen Zeiten nicht so einfach realisierbar ist, doch der Sommer 2021 und der voranschreitende Impffortschritt haben Hoffnungen geweckt und das nicht vergebens. Im August dieses Jahres war es dann endlich wieder soweit. Wir ließen das gesamte PROPSTER Team nach fast 2 Jahren in der virtuellen Welt, in Wien analog zusammenkommen. Dabei brennen wir für die Digitalisierung und finden den Aspekt toll, dass wir Deals auch via Videotelefonie abschließen konnten. Die vielen ersparten Kilometer wirkten sich schließlich sehr positiv auf unsere CO₂ Bilanz aus. Nichtsdestotrotz wird es Happenings geben, bei denen die physische Interaktion nicht fehlen darf, denn schließlich braucht es vor allem Emotion dabei.

PROPSTER präsentiert neues Design und 360 Grad Visualisierungen

Weiterentwicklung der digitalen Kundenplattform während der Krise


Krisen oder besser gesagt Pandemien, hat es in der Geschichte der Menschheit immer schon gegeben. Die Frage, die man sich danach stellen sollte ist, wie hat man diese Zeit der Verzweiflung genutzt? Zugegeben, die aktuelle Situation lässt sich mit vergangenen nicht wirklich vergleichen. Die voranschreitende Digitalisierung entpuppte sich in vielerlei Hinsicht als wahrer Segen. Gerade die Immobilienindustrie, die eher das Schlusslicht in der Digitalisierungskette bildet, konnte enormen Zuwachs verbuchen. Eine sichere Kapitalanlage in schwierigen Zeiten, zusätzlich befeuert durch die voranschreitende Digitalisierung. PROPSTER hat die Zeit genutzt und seiner digitalen Kundenplattform sowohl Updates als auch ein Facelift verpasst.

Lernen ist lebenslang – Im Investoren Interview mit Peter Prischl

“Lerne von jedem mit dem du arbeitest und lass aber auch diejenigen mit denen du arbeitest von dir lernen”

Im Sommer 2020 hat uns die Pandemie eine kleine Zeit der Hoffnung geschenkt. Das ImmoFutureLab  Anfang September 2020 war ein Immobilien-Innovations-Kongress im “Reaktor” in Wien. Neben  interaktiven Vorträgen von Vertretern der Value One, Delta Holding, TU Wien und der WKO, wurde ausgewählten Start-ups die Möglichkeit gegeben, ihre Innovationen im Ausstellerraum zu präsentieren. PROPSTER war eines dieser Start-ups. Kongresse wie der ImmoFutureLab sind ideal um neue Kontakte zu knüpfen und möglicherweise neue Geschäftsideen anzubahnen. Exakt dies ist uns vor Ort auch gelungen und wir konnten Peter Prischl mit unserer Lösung überzeugen und somit als neuen Investor gewinnen. Zwischen dem umtriebigen und rhetorisch auf Deutsch, Englisch und Schwedisch starkem Peter Prischl und unserem Gründer & CEO Milan Zahradnik war es somit Liebe auf den ersten Blick.

3 Millionen Euro Investment für PROPSTER im Rahmen der Seed+ Runde

PROPSTER erhält im Rahmen der Seed+ Finanzierungsrunde ein 3 Millionen Euro Investment

Man möchte doch meinen, das Verfassen dieser Zeilen wäre ein leichtes Spiel gewesen, doch dem ist nicht so. Die Emotionen überschlagen sich und die Gedanken verschwinden genauso schnell wie sie gekommen sind. Um diesen Zustand, den wir soeben durchlaufen, besser zu verstehen, sollte man den Background kennen. Begonnen hat die Finanzierungsrunde bereits 2019 und PROPSTER steuerte auf einen erfolgreichen Abschluss zu. Selbst der Auftritt der Coronapandemie auf der weltweiten Bühne konnte der Vertragsunterzeichnung nichts anhaben. Doch dann blieben die Konten leer. PROPSTER wurde immerhin um eine Erfahrung, – wenn auch schmerzhafter Natur – reicher. Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, also macht es auch keinen Sinn an ihr festzuhalten. Man stürzt, man richtet sich wieder auf und man blickt nach vorne. Im übrigen auch die einzige Richtung, in die sich in solchen Situationen zu blicken lohnt.

PROPSTER setzt großen Schritt Richtung Nachhaltigkeit

PROPSTER erweitert sein Angebot für Bauträger um nachhaltige & zertifizierte Produktpalette und kooperiert dafür mit dem österr. Institut für Bauen und Ökologie, IBO

Weltweit ist die Baubranche leider immer noch für die höchsten CO2-Emissionen verantwortlich. Das Thema Nachhaltigkeit ist bei einem Großteil der Immobilienprojektentwickler aber bisher bestenfalls stiefmütterlich behandelt worden. Und das, obwohl ein Großteil der Wohnungskäufer im Alter von 30-50 Jahren Wert auf nachhaltige Produkte legen würden. Dabei fällt oft das Argument, es sei zu kostenintensiv für den Erwerber. In unseren Augen ist dies jedoch lediglich eine Ausrede. Erwerber bringen bis zu 600.000 Euro für ihr neues Eigenheim auf. Da können ein paar tausend Euro mehr für nachhaltige Produkte wirklich kein Hindernis sein.